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Als wir endlich im Muotathal angekommen waren, war uns klar, dass wir nicht umsonst diesen weiten Weg auf uns genommen hatten. Wir wollten 2 Punkte. Zum ersten Mal nach langer Zeit und vielen Verletzungen traten wir wieder mit einem vollbesetzten Kader an. Die Stimmung im Team war gut und alle schienen motiviert. Doch leider merkte man nach dem Anpfiff nichts mehr davon. Die laufstarken Innerschweizerinnen konnten problemlos durch unsere offensive Abwehr hindurch marschieren ohne auf viel Widerstand zu stossen. Im Angriff fehlte uns die Konsequenz um die Spielzüge fertig zu spielen. Auch die Schiedsrichter hatten wohl nicht ihren besten Tag und trafen einige offensichtlich falsche Entscheidungen zu Gunsten unserer Gegner. Trotzdem erzielten wir einige schöne Tore und so stand es nach den ersten 30 Minuten 15:15.
Wir wussten, dass wir mehr konnten und dass eine deutliche Leistungssteigerung auch nötig war, um den Sieg zu holen. Mit einer Umstellung auf eine defensivere Deckung gelang es uns schliesslich bis in die 45. Minute einen 5-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Vielleicht waren wir dann schon etwas zu siegessicher und die Konzentration liess nach. Die Gegnerinnen erzielten einige einfache Tore während wir zu hastig den Abschluss suchten. Bei unserem letzten Angriff liessen wir uns jedoch nicht unter Druck setzen und wir verwahrten unsere knappe Führung bis zum Schlusspfiff.
Michelle Bühler
Für Rotweiss Thun im Einslatz:
Möri/ Lehmann; Anker, Bach, Balzli (4), Bühler (1), Eggimann, Moser (4), Oberson (2), Pforte (2), Sieber, Simon (4), Steiner (1), Wenger (8)
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